Battery-Kutter - Ihr Partner für mobile Energie

  • Warenkorb: 0 Artikel

Rufen Sie uns an: +49 40 611 631-0

Bleiakkus

Der Bleiakkumulator – umgangssprachlich auch Bleiakku genannt – gilt als zuverlässig und preisgünstig. Der Bleiakku kann bei regelmäßiger Pflege eine hohe Lebensdauer erreichen, ist wartungsfrei und hat eine geringe Selbstentladung. Der Bleiakku wird für Gefahrenmeldeanlagen, USV-Anlagen, Solar-Technik, mobile Elektrogeräte u. v. m. eingesetzt. Bleibatterien sind in die folgenden 3 Bereiche aufgeteilt: Blei-Vlies-Batterie, GEL Batterie und Reinblei-Batterie. Mit unseren eigenen VdS-Marken SUN Battery und SSB Battery sind wir seit Jahren erfolgreich in der Erstausrüstung namhafter Hersteller von sicherheitsrelevanten Anlagen tätig.Testen Sie unsere Marken SUN Battery und SSB Battery, sie stehen für ein Höchstmaß an Qualität und Zuverlässigkeit!


Was ist ein Bleiakku und wie funktioniert ein Bleiakku?

Einem Bleiakkumulator (kurz Bleiakku) liegt die Funktionsweise einer galvanischen Zelle zugrunde, welche chemische in elektrische Energie umwandelt. Ein Bleiakku ist ein Akkumulator, bei dem Bleidioxid für die Elektroden (Blei Bleioxid Akku) verwendet wurde. Beim Bleiakkuaufbau sind die Elektroden umgeben von Schwefelsäure, welche als Elektrolyt fungiert. Im Bleiakku entstehen die chemischen Reaktionen somit aus Bleioxid und Schwefelsäure, daher werden Bleiakkus auch oft Blei-Säure-Akkus genannt. Da Schwefelsäure für Mensch und Umwelt sehr gefährlich sein kann, sind Bleiakkus geschlossen oder komplett verschlossen und eine sachgerechte Entsorgung ist zwingend nötig.

Bleibatterien haben eine hohe Leistungsdichte und können so in kurzer Zeit viel Energie freisetzen. Aus diesem Grund werden sie oft als Starterbatterien für Verbrennungsmotoren genutzt, denn Bleibatterien liefern dem Anlasser die erforderliche Energie, um ein Fahrzeug anspringen zu lassen. Des Weiteren sind Bleiakkus leicht wiederaufladbar und relativ günstig in der Anschaffung.

Zudem weisen Bleiakkus auch im Winter und bei Kälte gute Entladeeigenschaften auf. Die Ladung von Bleibatterien bei Minustemperaturen ist nicht möglich.

Durch das hohe Gewicht und die Größe von Bleiakkumulatoren werden sie zum Beispiel bei Gabelstaplern als Ausgleichsgewicht an der Hinterachse verwendet.

Welche Arten von Bleiakkus gibt es?

Bleibatterien unterscheiden sich in geschlossene Bleiakkus und verschlossene Bleiakkus. Letztere sind meist ventilgeregelte Bleiakkumulatoren (VRLA-Akkumulatoren), welche über Kopf transportiert und gelagert werden können, da der Innendruck durch ein integriertes Überdruckventil geregelt wird. Bei geschlossenen Bleiakkumulatoren ist besondere Vorsicht geboten, da sie flüssige Schwefelsäure enthalten und nach Bedarf mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden müssen, um weiterhin für eine optimale Leitfähigkeit zu sorgen.

Verschlossene Bleiakkus sind wartungsfrei (maintenance free), hierbei handelt es sich um Akkus mit gebundenen Elektrolyten. Verschlossene Bleiakkus unterscheiden sich in ihrer Technologie in Blei-Vlies-Akkus (AGM-Akkus) und Blei-Gel-Akkus. Bei diesen zwei Arten von Bleibatterien sind die Elektrolyte auf unterschiedliche Weise festgelegt.

Bleiakkus Übersicht

Bei einem Blei-Gel-Akku wird der Schwefelsäure Kieselsäure hinzugefügt, wodurch der Elektrolyt zu Gel erstarrt und Gel-Akkus absolut auslaufsicher gemacht werden. Blei-Gel-Akkus eignen sich zum Beispiel für Elektroautos, Rollstühle oder Solaranlagen.

Vlies-Akkus sind Bleibatterien mit AGM-Technologie (Absorbent Glass Mat). AGM bedeutet, dass der Elektrolyt in einem Glasfaser-Vlies gebunden ist. Durch diese besondere Technologie ist es den Bleiakkus möglich hohe Ströme abzugeben und sie kommen daher oft zum Einsatz als Starterbatterien oder in der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV).

Wo wird ein Bleiakku verwendet?

Man kann bei Bleiakkumulatoren zwischen einer stationären Anwendung und einer mobilen Anwendung unterscheiden.

Eine stationäre oder auch ortsfeste Anwendung stellt zum Beispiel die Nutzung einer Bleibatterie als Pufferbatterie für eine Notstromversorgung dar. Das bedeutet, dass die Batterien die Stromversorgung unterstützen oder im Fall eines Ausfalls für einen gewissen Zeitraum ersetzen. Die Batterien kommen unter anderem in zentralen Stromversorgungen zur Sicherstellung der Notbeleuchtung zum Einsatz oder sichern die unterbrechungsfreie Stromversorgung für Alarm- oder Brandmeldeanlagen ab. Eine weitere stationäre Anwendung findet der Bleiakku in Photovoltaikanlagen (Bleiakku als Solarspeicher).

Bei der mobilen Anwendung werden Bleiakkus hauptsächlich als Traktionsbatterien in elektrischen Fahrzeugen verwendet oder aber als Starterbatterie für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Während Traktionsbatterien für den Antrieb von Fahrzeugen zuständig sind, sorgen Starterbatterien primär dafür, dass ein Verbrennungsmotor startet, aber auch, um die Stromversorgung zu übernehmen, falls die Lichtmaschine ausfällt. In einigen Anwendungsfällen fungieren die Bleiakkumulatoren gleichzeitig auch als Ausgleichsmasse, wie zum Beispiel bei Gabelstapler. Der Bleiakku dient hierbei als Gegengewicht zur aufgenommenen Last und sorgt somit für die Kippsicherheit.

Zusammengefasst gibt es für Bleiakkumulatoren ein breites Spektrum an Einsatzgebieten. Ob als Starterbatterie für Verbrennungsmotoren oder Traktionsbatterie für Elektrofahrzeuge, wie Gabelstapler, E-Bike, E-Autos, E-Roller und viele weitere. Spannend ist auch, dass Bleiakkus unter anderem in U-Booten oder Elektro-Torpedos eingesetzt werden.

Welche Lebensdauer haben Bleiakkus?

Die unterschiedlichen Arten von Bleiakkus haben unterschiedlich hohe Lebenserwartungen. Bei sachgemäßer Lagerung, Verwendung sowie Wartung kann diese auch über zehn Jahre betragen.

Die tatsächliche Lebensdauer von Bleibatterien wird zudem durch die jeweilige Art und Weise der Nutzung extrem beeinflusst. Jeder Zyklus (dies beschreibt den Ablauf einer Ladung und Entladung der Batterie) verbraucht einen Teil des aktiven Materials. Die Anzahl der nutzbaren Zyklen ist bei den einzelnen Arten von Bleibatterien unterschiedlich hoch.

Generell gilt aber zu beachten, dass die natürliche Alterung von Bleibatterien nicht aufzuhalten ist und sie als Verbrauchsgut betrachtet werden sollten.

SSB Battery Bleiakkus

Was muss man beim Kauf eines Bleiakkus beachten?

Zunächst sollten Sie sich über den Einsatzzweck der Batterie klar werden. Je nach Anwendungsbereich, kann eine andere Batterietechnologie ratsam sein. Technisch zu berücksichtigen sind zudem die Anschlussmöglichkeiten (Stecker, Buchse, Klemme), die Kapazität (Ampere) und die Spannung, angegeben in Volt. Je nach Belieben und Anwendung sind folgende Qualitätsmerkmale zu beachten:

  1. Schnellladefähigkeit: Beschreibt, wie lange die Bleibatterie braucht, um vollständig geladen zu werden
  2. Lade-/Zyklenfestigkeit: Anzahl der möglichen Aufladungen und Entladungen, bis die aktive Masse innerhalb der Batterie soweit verbraucht wurde, dass die Batterie nur noch eine Kapazität von beispielsweise unter 50 % ihrer eigentlichen Nennkapazität aufweisen kann.
  3. Geringe Selbstentladung: Die geringe Selbstentladung sagt aus, wie viel Kapazität die Batterie prozentual bei optimalen Bedingungen verliert.
  4. Lebensdauer: Es gibt Bleiakkumulatoren mit einer Lebensdauer von 3–5 Jahren oder 6–9 Jahren. Hochwertige Ausführungen werden in den Stufen 10–12 Jahre (wie zum Beispiel die Batterien unserer SSB SBL Serie) oder größer 12 Jahre eingestuft.

Falls Sie sich in der Wahl der Batterie immer noch unsicher sein sollten, hilft Ihnen unser Vertriebsteam natürlich gerne weiter.

Wie wird ein Bleiakku entsorgt?

Bleiakkus kommen bei vielen verschiedenen Anwendungen vor, sei es als Autobatterie oder Starterbatterie, als Antriebsbatterie in elektrischen Rollstühlen, als Pufferbatterie in Stromversorgungssysteme oder als Speicherbatterie in Solaranlagen. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass in einem normalen Haushalt eine Bleibatterie entsorgt werden muss.

Wichtig ist, die Bleibatterie richtig zu entsorgen. Wie bereits im obigen Text erwähnt, besteht ein Bleiakku aus Bleidioxid und Schwefelsäure. Beides sind giftige Stoffe für Mensch und Umwelt, wenn sie nicht richtig entsorgt werden. Unter Anbetracht dieses Hintergrunds sind weder Restmülltonne, Wertstofftonne oder gar Bio- und Papiertonne eine Option. Bleiakkus müssen zu einer geeigneten Entsorgungsstelle transportiert werden oder können bei entsprechend großen Mengen auch mit speziellen Transport- oder Entsorgungspaloxen abgeholt werden. Danach findet dann eine Entsorgung unter gefahrengutrechtlichen Vorschriften statt.

Bei richtiger Entsorgung, zum Beispiel über den Verkäufer eine Bleibatterien, können Bleiakkumulatoren umfassen recycelt werden, indem sie zerkleinert und in ihre Bestandteile zerlegt werden. Bleiakkus weisen eine hohe Wiederverwertbarkeit auf und werden zu fast 100 % recycelt. Während des Recyclingprozesses kann zum Beispiel das Altblei wiedergewonnen werden und dem Produktionszyklus für neue Bleibatterien wieder zugeführt werden.

Gerne beraten wir Sie persönlich zu diesem Thema. Unsere Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Kontaktseite.