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„FastCharge“-Technologie für Elektroautos
15.01.2019

„FastCharge“-Technologie für Elektroautos

Das Netz an Elektroladesäulen nimmt zu, aber der Ladevorgang an sich kann oft länger dauern. Das deutsche Forschungsprojekt „FastCharge“, zu dessen Initiatoren u.a. BMW und Porsche gehören, testet nun 450 Kilowatt-Lader. Hierbei soll bereits nach drei Minuten eine Ladeleistung von 100 km erreicht werden, nach einer Viertelstunde soll ein Elektroauto sogar zu ca. 80% geladen sein. Zur Erklärung: Schnellladung beinhaltet i.d.R., dass ein leerer Akku in unter einer Stunde auf 80% seiner Kapazität geladen werden kann, nicht auf 100%. Denn durch die Charakteristik der Lithium-Ionen-Akkus sind die letzten 15-20% deutlich langsamer – auch bei Schnellladesäulen dauert eine 100%-Aufladung daher deutlich länger.

Die erste Test-Tankstelle mit derartigen Schnellladesäulen befindet sich im bayrischen Jettingen-Scheppach. Laut Pressemitteilung ist die neue Ladestation „für Elektro-Modelle aller Marken mit der in Europa üblichen Typ-2-Variante des weltweit verbreiteten Combined Charging System (CCS) geeignet und kann ab sofort kostenlos genutzt werden“.

Im Rahmen des „FastCharge“-Projekts werden technische Voraussetzungen von Elektroautos und Intrastruktur untersucht, um Probleme wie Überhitzung der Akkus oder elektromagnetische Strahlung konkretisieren zu können. Das im Projekt eingesetzte Energieversorgungssystem von Siemens kann schon heute mit höheren Spannungen von bis 920 Volt arbeiten, wie sie bei Modellen in der Zukunft auch zu erwarten sind.

In das System wurde ein Lade-Controller integriert, der dafür sorgen soll, die abzugebende Leistung anzupassen, so dass verschiedene Elektroautos mit einer Infrastruktur geladen werden können - mit 400-V- oder mit 800-V-Batteriesystem – oder auch gleichzeitig.

Quellen: emove360.com, 13.12.2018 und focus.de, 13.12.2018

Bild: Pressetext BMW Group