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EU-Batterieproduktion für sieben Millionen Elektroautos ab 2025
13.04.2021

EU-Batterieproduktion für sieben Millionen Elektroautos ab 2025

Die EU plant, den Batteriesektor weiter auszubauen. Bis 2025 dürfte Europa in der Lage sein, jährlich ausreichend Batteriezellen zu produzieren, um mindestens sieben Millionen Elektroautos zu versorgen.

Dies äußert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, sein französischer Kollege Bruno Le Maire und EU-Kommissionsvize Maroš Šefčovič in einem Gastbeitrag im „Handelsblatt“. Europas Anteil der weltweiten Produktion sollte demnach auf 30 Prozent wachsen. Die EU-Kommission hatte vor gut drei Jahren eine Europäische Batterieallianz gestartet, um der Abhängigkeit der heimischen Automobilbranche von Batterieherstellern aus Asien zu begegnen. Die Europäische Kommission hatte kürzlich ein zweites wichtiges Projekt von gemeinsamen europäischem Interesse („IPCEI“) genehmigt, um Forschung und Innovation in der Wertschöpfungskette von Batterien zu unterstützen: die „European Battery Innovation“. Der Gesamtwert der EU-Förderungen beläuft sich auf 20 Milliarden Euro.

Altmeier bestätigt auch die Tesla-Förderung für die größte Batteriefabrik der Welt in Grünheide als sehr wichtige Investition. Die Batteriezellfertigung gilt in Europa politisch als wichtiges Projekt im gemeinsamen Interesse.

Altmeier, Le Maire und Šefčovič führen auch den Vorschlag der EU-Kommission zu verpflichtenden Nachhaltigkeitskriterien für Batterien an, der „zügig angenommen“ werden sollte, „da wir annehmen, dass bereits 2023 die Nachfrage nach und das Angebot an Batterien in Europa explosionsartig zunehmen werden“. Nach Ansicht der Autoren müsse Europa „mehr tun, um die lokale Materialbeschaffung auszubauen und seine externe Versorgung nachhaltig zu diversifizieren. Außerdem müssen wir die erforderlichen Raffinerieanlagen aufbauen und Expertise entwickeln, um sowohl Primär- als auch Sekundärrohstoffe im industriellen Maßstab verarbeiten zu können“, heißt es außerdem.

Neben dem Fachkräftemangel im Batteriesektor steht also das Batterie-Recycling im Visier der Autoren. Dies müsse intensiv vorangetrieben werden. „Auch wenn bereits neue Projekte im Batterie-Recycling entstehen, müssen wir unsere Kapazitäten schneller ausbauen, um der immer größeren Menge an Altbatterien, die den Markt überschwemmen, Herr zu werden. Zudem birgt Recycling die Chance, Vorräte an sekundären Rohstoffen zu sichern und Investitionen anzulocken“, so Altmaier, Le Maire und Sefcovic. Auf das praktische Problem, dass es momentan zu wenige Batterien in Recycling-würdigem Zustand gibt, gehen die Politiker aber nicht weiter ein. Das Bundeswirtschaftsministerium hat eine neue Forschungsförderung angekündigt, mit der die Forschung und Entwicklung für nachhaltige Batterien weiter ausgebaut werden sollen.

Der vollständige Gastbeitrag kann dem „Handelsblatt“ entnommen werden.

handelsblatt.com

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Quellen: electrive.net, Sebastian Schaal, 12.02.2021; t3n.de, Dieter Petereit, 11.04.2021
Bild: Depositphotos