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EU genehmigt zweites Batterie-Großprojekt „European Battery Innovation“
03.02.2021

EU genehmigt zweites Batterie-Großprojekt „European Battery Innovation“

Die Europäische Kommission hat das von Deutschland koordinierte zweite Batterie-Großprojekt mit dem Titel „European Battery Innovation – EuBatIn“ genehmigt. Damit soll Forschung und Innovation in der Wertschöpfungskette von Batterien weiter unterstützt werden. Der Standort Deutschland und Europa sollen davon profitieren.

Das Großvorhaben wurde gemeinsam von Österreich, Belgien, Kroatien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Polen, der Slowakei, Spanien und Schweden vorbereitet und auch angemeldet. Auf diesem Wege soll eine wettbewerbsfähige, innovative und nachhaltige Batterie-Wertschöpfungskette in Deutschland und Europa aufgebaut werden. Die zwölf Mitgliedstaaten werden in den nächsten Jahren Mittel in Höhe von bis zu 2,9 Milliarden Euro bereitstellen. 42 Unternehmen sind an diesem Zusammenschluss beteiligt, darunter Tesla, BMW, FCA, Northvolt, ElringKlinger, Manz, u. v. m.

Die Unternehmen werden in fast 300 geplanten Kooperationen und mit über 150 externen Partnern wie Universitäten, Forschungseinrichtungen und KMU in ganz Europa kooperieren. Das Gesamtprojekt werde voraussichtlich bis 2028 abgeschlossen sein – jedes Teilprojekt unterliegt jedoch seinen eigenen Zeitplänen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier gibt sich euphorisch: „Die Genehmigung auch des zweiten europäischen Großvorhabens zur Batteriezellfertigung ist ein sehr großer Erfolg und schafft die kritische Masse für das Batterie-Ökosystem in Deutschland und Europa. Das von Deutschland koordinierte zweite Batterie-IPCEI zeigt deutlich: Die europäische Batterie-Wertschöpfungskette wird Realität. Deutschland und Europa werden selbst wettbewerbsfähige, innovative und umweltschonende Batteriezellen entwickeln. Damit werden umfangreiche private Investitionen ausgelöst und neue, zukunftssichere Arbeitsplätze entstehen.“

Im Rahmen derartiger „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI) werden Investitionen kooperierender europäischer Unternehmen staatlich gefördert, um einen wichtigen Impuls im europäischen Binnenmarkt zu starten. Solche hohen staatlichen Beihilfen müssen jedoch von der EU genehmigt werden. 

Im Rahmen der beiden IPCEI – das erste von Frankreich koordinierte IPCE wurde bekanntlich im Dezember 2019 genehmigt – will alleine das BMWi bis zu drei Milliarden Euro bereitstellen. Beim ersten IPCEI war umgangssprachlich oft von der „Altmaier-Milliarde“ gesprochen worden. Diese wird nun also noch einmal aufgestockt.

Das zentrale Ziel von Tesla bei diesem Projekt ist die Entwicklung und Realisierung fortschrittlicher Herstellungs- und Recycling-Methoden von Lithium-Ionen-Batteriezellen, um den ökologischen Fußabdruck von Zellen und deren Stückkosten zu minimieren.

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Quellen: electrive.net, Sebastian Schaal, 26.01.2021; ecomento.de, 27.01.2021; 

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 26.01.2021

Bild: BMW (Beispielbild Batteriezellenproduktion)