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BIG-MAP: EU-Projekt bringt Tempo in Batterieforschung
27.07.2020

BIG-MAP: EU-Projekt bringt Tempo in Batterieforschung

Das von der Europäischen Union geförderte Projekt BIG-MAP soll die Geschwindigkeit, mit der neue Batterietypen entwickelt werden können, stark beschleunigen – und das mit speziellem Fokus auf Nachhaltigkeit.

Der Austausch zwischen europäischen Laboren und Forschungsstätten ist sehr wertvoll, aber mit herkömmlichen Mitteln durchaus schwierig. BIG-MAP soll deshalb vor allem eine neue europäische Dateninfrastruktur und kooperative Arbeitsabläufe entwickeln. Die Vision lautet: Daten aus allen Bereichen des Batterieentwicklungszyklus sollen autonom erfasst, verarbeitet und genutzt werden. Die Schaffung neuer Batterien soll demnach zehnmal schneller ablaufen als heute. Die konsequente Automatisierung und der Einsatz von KI beim Planen und Auswerten von Versuchsreihen sollen die Geschwindigkeit der Batterieentwicklung deutlich erhöhen.

Das Projekt wird zunächst über drei Jahre laufen, es besteht die Option auf eine Verlängerung um weitere sieben Jahre. Das Budget beläuft sich auf 16 Millionen Euro. Von dieser Summe profitieren 34 Institutionen aus 15 Ländern. Über die 2019 gegründete Forschungsplattform Celest sind aus Deutschland das KIT und die Universität Ulm mit ihrem gemeinsamen Helmholtz-Institut Ulm beteiligt – sowie das Helmholtz-Institut Münster des Forschungszentrums Jülich. Das KIT ist dabei nach der im Projekt federführenden Technical University of Denmark größter Empfänger der Fördersummen.

„Die Vision besteht nicht nur darin, neue Batterien viel schneller entwickeln zu können, sondern auch sicherzustellen, dass sie Energie effizient speichern können, nachhaltig und zu so niedrigen Kosten hergestellt werden können, dass es in Zukunft noch attraktiver sein wird, Strom zum Beispiel aus Sonne und Wind in Batterien zu speichern“, erklärt Maximilian Fichtner, wissenschaftlicher Sprecher von CELEST sowie stellvertretender Direktor am Helmholtz-Institut Ulm. Die Neuausrichtung der bestehenden Entdeckungs-, Entwicklungs- und Herstellungsprozesse für Batteriematerialien und -technologien sei notwendig, damit Europa es mit seinen Hauptkonkurrenten in den USA und Asien aufnehmen könne.

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Quelle: electrive.net, Cora Werwitzke, 20.07.2020
postlithiumstorage.org
battery2030.eu

Bild: KIT