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Tesla meldet Patent für neue Batteriezellen-Chemie an
08.01.2020

Tesla meldet Patent für neue Batteriezellen-Chemie an

Die Patentanmeldung von Tesla trägt den Namen: „Dioxazolones and nitrile sulfites as electrolyte additives for lithium-ion batteries“. Hierbei handelt es sich um ein neues Patent für eine verbesserte Batteriezellen-Chemie. Entwickelt wurde dieses Projekt von Jeff Dahn und seinem Labor in Kanada, welches für Tesla im Bereich Batterieforschung tätig ist. Diese neuen Batteriesysteme sollen mit „weniger aktiven Elektrolytadditiven“ arbeiten und z.B. in Fahrzeug- oder Netzspeichern zum Einsatz kommen.

„Die verbesserten Systeme umfassen einen nichtwässrigen Elektrolyten, der ein oder mehrere Lithiumsalze, ein oder mehrere nichtwässrige Lösungsmittel und ein Additiv oder eine Additivmischung umfasst“. In der weiteren Entwicklung soll es vor allem um die weitere Optimierung der Zusammensetzungen der Additive gehen, „beispielsweise durch Einstellen des Verhältnisses von primären und sekundären Additiven oder durch Einführen von ternären Gemischen“.

Mit der neuen Patentanmeldung wird die Effizienzsteigerung bei der Batteriezellenproduktion von Tesla weiter angekurbelt. Leistung und Lebensdauer der Batterien werden gesteigert und laut Patent „gleichzeitig die Kosten anderer Systeme gesenkt, die auf mehr oder anderen Additiven beruhen“.

Basis dieses Patents ist eine bereits im September von Tesla angemeldete Entwicklung, bei der die neuen Batteriezellen mit NMC-Chemie und einem optimierten Elektrolyten 4.000 Zyklen bei 40 Grad Celsius überstehen können. Laut Tesla hätten derartige Zellen eine Reichweite in einem Elektroauto von 1,6 Millionen Kilometer.

Elon Musk, CEO von Tesla, hob beim Tesla Autonomy Event hervor, dass die Fahrzeuge unbedingt langlebig sein müssen, um wirtschaftlich zu sein, die Batterie sollte bis zu 800.000 Kilometer halten. Es wird gemutmaßt, dass die neuen Batteriezellen-Entwicklungen ideal für Teslas Robo-Taxis wären.

Quellen: 

electrive.com, Sebastian Schaal, 02.01.2020; elektroauto-news.net, 04.01.2020

Bild: Shutterstock