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Deutschland übernimmt Führungsrolle bei E-Technologie
20.12.2019

Deutschland übernimmt Führungsrolle bei E-Technologie

Der Ländervergleich fasst die drei Bewertungsbereiche Technologie, Industrie und Markt zusammen. Trotz des nun übernommenen ersten Platzes im Technologie-Bereich liegt Deutschland im Ländervergleich hinter China und den USA und somit auf Rang 3 der Gesamtwertung.

In der Studie ist von einer zunehmenden Fokussierung der OEM auf die Elektrifizierung und auch auf kleinere und kompakte Fahrzeuge die Rede, was Deutschland mit zum Sprung auf Platz 1 als Technologiesieger katapultiert haben könnte. Ebenfalls bemerkenswert ist, dass die USA um vier Plätze von Rang 2 auf Rang 6 im Technologie-Ranking abgefallen sind. Die amerikanischen Fahrzeuge (v.a. Tesla) führen zwar in der Reichweite, über die Flotten aller amerikanischen OEM betrachtet würde aber der Anteil an elektrifizierten SUV und PHEV sehr stark gewinnen – dies verkleinert „die durchschnittliche technologische Leistung der zu bewertenden Fahrzeuge“.

Beim Kriterium Markt hat China die Nase vorn, laut Studie hat in China der Anteil elektrischer und teilelektrischer Fahrzeuge im ersten Halbjahr 2019 erstmalig die Fünf-Prozenthürde genommen. Generell sind die Marktanteile elektrischer Fahrzeuge in allen in der Studie behandelten Ländern gestiegen. Auch beim Kriterium Industrie liegt China vor, es wird erwartet, dass der Vorsprung weiter ausgebaut werden kann. „Keine andere Nation plant einen so großen Ausbau ihrer heimischen Zellproduktion“, sagt Alexander Busse, Senior Consultant bei der fka. „In China wird erwartet, dass die Produktion von Batteriezellen in den Jahren 2017 bis 2022 um mehr als 1.000 Prozent gegenüber dem Zeitraum von 2016 bis 2021 steigen wird.“ Hinter China platzieren sich die USA, Südkorea und Japan, die europäischen Länder bilden das Schlusslicht.

Die Hersteller aus Europa müssen mit hohem Kapitaleinsatz bei den Batteriezellen aufholen, und v.a. diese Investitionen auch wirklich finanzieren können. Profitabilität wird als Hauptproblem tituliert, denn E-Autos bringen den Automobilherstellern momentan noch weniger Rendite als Verbrenner. Durch neue Servicemodelle zum Thema Batterie könnten die Hersteller die Profitabilität optimieren, so der Vorschlag von Wolfgang Bernhart, Partner bei Roland Berger. Ansatzpunkte liefert der gesamte Produktlebenszyklus der Batterie. Wenn beispielsweise die Batterie mit einer Cloud verbunden werden würde, können Daten wie Ladegeschwindigkeit, Ladezyklen und Umgebungstemperatur in Echtzeit festgestellt werden. Nötige Wartungskontrollen könnten dadurch schneller erkannt werden, auch Empfehlungen zur Fahrweise könnten hieraus abgeleitet werden.

Quellen: electrive.com, Sebastian Schaal, 03.12.2019; rolandberger.com
Bild: Getty Images