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Chemie-Nobelpreis 2019 geht an Entwickler der Lithium-Ionen-Batterie
14.10.2019

Chemie-Nobelpreis 2019 geht an Entwickler der Lithium-Ionen-Batterie

In einer Erklärung der Königlichen Akademie der Wissenschaften Schwedens wird erklärt, dass die Erfindung „die Grundlagen für eine Gesellschaft ohne Kabel und fossile Brennstoffe gelegt hat, und [sie] von großem Nutzen für die Menschheit ist“. Die besonders leistungsstarken, leichten und wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Batterien bilden die Grundlage für die Energiewende: Sie sind heutzutage allgegenwärtig und in Handys, Laptops, Elektro-Fahrzeugen oder E-Bikes im Einsatz.

Die Forschungen der drei Väter der Lithium-Ionen-Batterie bauen aufeinander auf: Der Brite Whittingham entwickelte in den 1970er Jahren die erste Lithium-Batterie, die wiederaufladbar war. Allerdings war sie zu diesem Zeitpunkt noch stark anfällig für Explosionen. Im weiteren Schritt könnte Goodenough durch Nutzung von Lithium-Cobalt-Oxid eine wesentliche Verbesserung erzielen. Der aus Japan stammende Yoshino entwickelte dann 1985 das erste wirklich kommerziell verwertbare Ergebnis.

„Wie fast alles andere hat die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien Folgen für die Umwelt, aber es gibt auch riesige Vorteile für die Umwelt", schreibt das Nobelpreis-Komitee. Als Beispiel wird die Entwicklung von sauberen Energietechnologien und Elektro-Fahrzeugen aufgeführt. Hierdurch wird der Ausstoß von Treibhausgasen und Feinstaub stark reduziert.

Der Chemie-Nobelpreis ist mit 9 Millionen Schwedischen Kronen dotiert (830.000€). Traditionell werden die Gewinner am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, in Stockholm ausgezeichnet.

Quellen: pv-magazine.de, 10.10.2019, Pilar Sánchez Molina;
Hamburger Abendblatt Online, 09.10.2019, dpa

Bild: The Royal Swedish Academy of Sciences / Illustrations: Niklas Elmehead