Battery-Kutter - Ihr Partner für mobile Energie!

  • Warenkorb: 0 Artikel

Rufen Sie uns an: 040 / 6116310

Battery-Kutter News

Der Streetscooter Erfinder entwickelt Stadtauto e.GO Life
12.09.2017

Der Streetscooter Erfinder entwickelt Stadtauto e.GO Life

Der Streetscooter der Post, ein elektrogetriebener Transporter, steht kurz davor, der erfolgreichste Elektrolieferwagen des Landes zu werden. Er wird bereits jetzt zu Tausenden gebaut, weitere Werke sind in Planung. Damit macht der Streetscooter den klassischen Autobauern durchaus Konkurrenz. Der Vorstandschef und Uni-Professor Günther Schuh hatte den Streetscooter in enger Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen entwickelt. Den Elektrolieferwagen baut der Bonner Logistikriese in Aachen mit seiner Tochtergesellschaft Streetscooter selbst.
Der Entwickler Streetscooter geht jetzt mit e.GO Life sogar einen Schritt weiter und stellt einen elektrischen Kleinwagen vor, der für den Privatgebrauch ausgelegt ist. 2018 soll der Stadtflitzer bereits in Serie gehen. Pro Jahr könnten in der neuen Aachener Produktion bis zu 10.000 Autos gefertigt werden.

Das Entwicklerteam der RWTH in Aachen hat lange daran gearbeitet, zu beweisen, dass elektrische Antriebe auch preislich eine echte Alternative zum Verbrenner sein können. Mit staatlicher Prämie zu 11.900 Euro, ohne Prämie zu 15.900 Euro – damit bewegt sich das elektrische Einstiegsmodell durchaus in der gewohnten Kleinwagenliga. Professor Schuh setzt mit dieser Entwicklung v.a. auf Effizienz bei der Produktion, um auch preissensible, urbane Endkunden zu erreichen, die Wert auf Fahrspaß legen. Bei einer Reichweite von 140 Kilometern und Höchstgeschwindigkeiten von 90 Stundenkilometern geht es nicht in erster Linie um Autobahnstrecken, sondern um emissionsfreien Stadtverkehr. In 4,9 Sekunden sprintet der elektrische Kleinwagen auf 50 Stundenkilometer, dagegen sieht so mancher Luxussportwagen an der Ampel alt aus.

Die eher niedrige Reichweite ist durch kleinere Batterien bedingt. Die Batterie macht ca. 30 bis 40 Prozent der Gesamtkosten aus. Ist sie größer als unbedingt benötigt, kostet das Auto nicht nur mehr in der Herstellung, sondern schleppt auch mehr unnötiges Gewicht mit sich herum. Der 48-Volt-Antrieb mit 30 kW (41 PS) kommt von Bosch.

Die Entwicklung des Kleinwagens habe 30 Millionen Euro gekostet, sagt Professor Schuh. Ein etablierter Hersteller müsse für eine solche Neuentwicklung das Zehnfache investieren, schätzt er.


Quelle: Wirtschafts Woche Online, Handelsblatt Online

Foto: Streetscooter